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Amtlich


Da haben wir’s: Unsere Vermutungen zur Nichteignung des Wredenhagener Salzstocks werden vom Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) bestätigt!

In der Antwort auf eine Anfrage unseres Bürgermeisters, Herr Pitann , werden Probleme bei zwei Bohrungen, die bereits 1979 am Wredenhagener Salzstock stattfanden, genannt.

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Es ist die Rede von Einlagerungen von Ton- und Anhydritstein im reinen Steinsalz, die bis zum Fuß des Salzstocks festgestellt wurden. Dieser Umstand könnte in einem Atommüllendlager durch die hohe Wärmeabstrahlung des Mülls zu Gesteins- und Deckeneinstürzen führen.
Interne Faltungen geben ebenfalls Anlass zur Befürchtung, dass neben instabilen Steinverhältnissen auch Wasser in den Salzstock gelangen könnte.

Das Gestein oberhalb des Salzstocks ist geklüftet und mit Hohlräumen durchsetzt, so dass hohe Spülungsverluste auftraten. Hier haben wir den eindeutigen Beweis, dass Wasser durch das „Hutgestein“ an ein mögliches Endlager gelangen könnte.

Im eh zu dünnen Deckgebirge über dem Salzstock wurden außerdem vier Grundwasserleiter nachgewiesen.

Und nicht zuletzt mussten die Erkundungsbohrungen zur Suche eines Gasspeichers 1979 erfolglos abgebrochen werden. Angebohrte Klüfte und Hohlräume mussten mit großen Mengen Füllmaterial verfüllt werden, um die Bohrstelle in den Griff zu bekommen.

Fazit: Aus geowissenschaftlicher Sicht ist der Salzstock bei Wredenhagen nachweislich absolut ungeeignet!


Damit betrachten wir unsere Arbeit nach erstaunlich kurzer Zeit als erledigt.